Das Wichtigste auf einen Blick
- WEG = Wohnungseigentümergemeinschaft — alle ETW-Eigentümer im Gebäude
- Eigentümerversammlung: 1x jährlich, Beschlüsse mit Mehrheit
- Sonderumlage: ungeplante Ausgaben können teuer werden
WEG: Das müssen ETW-Eigentümer wissen

Als ETW-Eigentümer bist du automatisch Mitglied der WEG. Die WEG entscheidet gemeinsam über das Gemeinschaftseigentum (Dach, Fassade, Treppenhaus). Jeder Eigentümer hat Stimmrecht entsprechend seines Miteigentumsanteils. Wichtig: Rücklagen prüfen (mind. 2 €/m² p.a. empfohlen), Protokolle der letzten 3 Versammlungen lesen, laufende Rechtsstreitigkeiten erfragen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Frühzeitig planen — mindestens 3 Monate vor Kaufabsicht
- Mehrere Angebote einholen und vergleichen
- KfW-Förderung und Eigenkapital prüfen
- Monatliche Rate: max. 35% des Nettoeinkommens
Worauf kommt es wirklich an?
Bei der Baufinanzierung entscheiden oft Details über tausende Euro Ersparnis oder Mehrkosten. Zinssatz, Tilgungshöhe, Zinsbindungsdauer und Sondertilgungsrechte müssen aufeinander abgestimmt sein — und auf deine persönliche Lebenssituation.

Checkliste: Das brauchst du
- ☑ Letzte 3 Gehaltsabrechnungen
- ☑ Aktuelle SCHUFA-Auskunft
- ☑ Nachweis über Eigenkapital (Kontoauszüge)
- ☑ Exposé der Immobilie
- ☑ Grundbuchauszug (beim Makler erfragen)
- ☑ Flurkarte und Energieausweis
Häufige Fragen
Von der Anfrage bis zur Zusage vergehen typischerweise 1–3 Wochen. Mit vollständigen Unterlagen geht es deutlich schneller.
Der Sollzins ist der reine Zinssatz. Der Effektivzins enthält auch Gebühren und ist daher die ehrlichere Vergleichszahl.
Rechenbeispiel Baufinanzierung 2025
| Kaufpreis | Kredit (80 %) | Rate/Monat* | Benötigtes Nettoeink. |
|---|---|---|---|
| 200.000 € | 160.000 € | ca. 707 € | mind. 2.000 € |
| 300.000 € | 240.000 € | ca. 1.060 € | mind. 3.000 € |
| 400.000 € | 320.000 € | ca. 1.413 € | mind. 4.000 € |
| 500.000 € | 400.000 € | ca. 1.767 € | mind. 5.000 € |
*Bei 3,3 % Zins, 2 % Tilgung, 10 Jahre Zinsbindung
Was Banken bei der Bonitätsprüfung wirklich prüfen
- SCHUFA-Score: Mind. 90 % für gute Konditionen — unter 85 % werden Aufschläge oder Ablehnung wahrscheinlich
- Beleihungsauslauf (LTV): Kredit/Immobilienwert. Unter 60 % = beste Zinsen. 80–90 % = deutliche Aufschläge
- Haushaltsbuch: Einnahmen minus Ausgaben sollten nach Kreditrate >500 € frei verfügbar lassen
- Beschäftigung: Mind. 6 Monate im gleichen Unternehmen, unbefristet — Probezeit ist problematisch
Häufige Fragen
- Worauf kommt es bei Wohnungseigentumsgesetz Weg an?
- Das Wichtigste bei Wohnungseigentumsgesetz Weg: fruehzeitig informieren, mehrere Angebote einholen, Förderungen nutzen und Nebenkosten nicht vergessen. Unabhaengige Beratung ist oft kostenlos und spart tausende Euro.
- Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
- Gesetzliche Mindestberechnung (II. BV): 7,10–11,50 €/m²/Jahr je nach Baujahr. Praxis-Empfehlung: mind. 1 % des Gebäudewerts pro Jahr. Bei alten Gebäuden (vor 1990): höher ansetzen. Niedrige Rücklage = Sonderumlage-Risiko (plötzliche Nachzahlung bei Dachreparatur etc.).
- Darf die WEG die Hausgeld-Höhe einfach ändern?
- Ja — die Eigentümerversammlung beschließt den Wirtschaftsplan jährlich. Änderungen gelten nach Beschluss. Als Eigentümer haben Sie Stimmrecht. Bei Mietimmobilien: Hausgeld ist teilweise auf Mieter umlagefähig (Betriebskosten ja, Instandhaltungsrücklage nein).
- Wer verwaltet die WEG und was kostet das?
- Eine professionelle Hausverwaltung kostet typisch 25–45 €/Einheit/Monat. Alternativ: Selbstverwaltung durch einen Eigentümer. Bei großen Anlagen (30+ Einheiten) lohnt professionelle Verwaltung fast immer. Verwaltervertrag: max. 5 Jahre Laufzeit, WEG-Beschluss erforderlich.
