Frankfurt (Oder) liegt an der polnischen Grenze — mit sehr günstigen Preisen und EU-Förderpotenzial.
Immobilienmarkt Frankfurt Oder 2025
Frankfurt (Oder) liegt an der polnischen Grenze — mit sehr günstigen Preisen und EU-Förderpotenzial. Als Standort für Eigennutzer und Investoren bietet Frankfurt Oder spezifische Vor- und Nachteile, die du vor dem Kauf kennen solltest.
Preisniveau und Marktlage
Frankfurt Oder gehört in Deutschland zu den Städten mit vergleichsweise moderaten bis günstigen Immobilienpreisen. Das bietet gute Einstiegschancen — besonders für Erstkäufer, die in Großstädten nicht mehr kaufen können.
Was Käufer in Frankfurt Oder beachten müssen
- Grunderwerbsteuer des jeweiligen Bundeslandes einplanen (3,5–6,5%)
- Pendeldistanz zur nächsten Großstadt bewerten
- Lokalen Arbeitsmarkt einschätzen (wichtig für Wiederverkauf)
- Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkauf) prüfen
Chancen für Investoren
In günstigeren Städten sind die Kaufpreisfaktoren oft niedriger — das bedeutet bessere Mietrenditen. Wer in Frankfurt Oder mit 150–200x der Jahreskaltmiete kauft, hat ein solides Fundament. Zum Vergleich: In München sind es oft 35–45x Jahreskaltmiete.
Tipps für Käufer
- ✓ Lokalen Markt durch Besichtigungen kennenlernen
- ✓ Mehrere Finanzierungsangebote vergleichen (Unterschiede bis 0,5% möglich)
- ✓ KfW Klimakredit und Landesförderung prüfen
- ✓ Langfristige Entwicklung des Stadtteils einschätzen
- ✓ Kaufnebenkosten einplanen (8–12% des Kaufpreises)
Frankfurt Oder bietet für gut vorbereitete Käufer attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Vergleiche Angebote und nutze alle Fördermöglichkeiten.
Immobilienpreise in Frankfurt 2025
| Wohnungsgröße | Preis | Kaufnebenkosten | Eigenkapital (20 %) |
|---|---|---|---|
| 70 m² (Wohnung) | 434,000 € | ca. 49,779 € | ca. 86,800 € |
| 100 m² (größere Wohnung/RH) | 620,000 € | ca. 71,114 € | ca. 124,000 € |
| 120 m² (Einfamilienhaus) | 744,000 € | ca. 85,336 € | ca. 148,800 € |
Grunderwerbsteuer Hessen: 6.0 % | Notar: ca. 1,5 % | Grundbuch: ca. 0,4 % | Makler: bis 3,57 % (wenn beauftragt)
Monatliche Belastung — Rechenbeispiel Frankfurt
Bei einem Kaufpreis von 434,000 € (70 m²), 20 % Eigenkapital (86,800 €) und einem Kredit von 347,200 €:
- Monatsrate: ca. 1,533 € (3,3 % Zins, 2 % Tilgung)
- Empfohlenes Nettoeinkommen: mind. 4,380 € (Daumenregel: Rate max. 35 %)
- Zinsbindung: 10 Jahre empfohlen (aktuelles Zinsniveau)
- Eigenkapital inkl. Nebenkosten: ca. 136,579 € benötigt
Lokale Banken in Frankfurt: DZ Bank und Commerzbank — aber immer auch Vergleich über Interhyp oder Dr. Klein (meist 0,2–0,5 % günstiger).
Häufige Fragen
- Was kostet eine Wohnung in Frankfurt aktuell?
- Bestandswohnungen in Frankfurt kosten je nach Lage 4,500–7,500 €/m². In guten Innenstadtlagen liegt der Preis näher an 7,500 €/m², in Randlagen und Außenstadtteilen bei 4,500–6,000 €/m². Nach den Preiskorrekturen 2022–2023 hat sich der Markt in Frankfurt stabilisiert.
- Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen?
- In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6.0 %. Bei einem Kaufpreis von 300.000 € sind das 18,000 € allein für die Steuer. Hinzu kommen Notarkosten (~4.500 €) und Grundbucheintrag (~1.500 €) — macht zusammen ca. 24,000 € an Nebenkosten.
- Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Finanzierung in Frankfurt?
- Als Faustregel gilt: 20 % des Kaufpreises + alle Kaufnebenkosten (8.0 % in Hessen) als Eigenkapital einplanen. Bei einer 280.000-€-Wohnung in Frankfurt: ~56.000 € EK + ~22,400 € Nebenkosten. Wer mehr als 30 % EK mitbringt, profitiert von spürbar besseren Zinssätzen (bis 0,5 % günstiger).
- Welche Baufinanzierungsanbieter empfehlen sich für Frankfurt?
- Für Frankfurt empfiehlt sich ein Vergleich über Plattformen wie Interhyp oder finanzierung.one — sie vergleichen 80+ Banken und liegen oft 0,3–0,5 % unter lokalen Sparkassen-Konditionen. Lokale Kreditinstitute lohnen sich besonders bei KfW-Kombis oder wenn persönliche Beratung gewünscht ist.

