Frankfurt ist Deutschlands Finanzmetropole — mit entsprechend hohen Kaufpreisen. Nach dem Einbruch 2022–2023 stabilisieren sich die Preise wieder.
| Lage | Preis | Typ |
|---|---|---|
| Sachsenhausen / Westend | 8.000–14.000 €/m² | Top-Lage, sehr teuer |
| Bornheim / Nordend | 7.000–10.000 €/m² | Sehr beliebt, jung |
| Fechenheim / Bergen-Enkheim | 4.000–6.000 €/m² | Günstiger Osten |
| Niederrad / Griesheim | 4.500–6.500 €/m² | Solide Lagen |
| Umland (Dreieich, Langen) | 350.000–550.000 € | Einfamilienhaus |
| Umland (Bad Vilbel, Hanau) | 300.000–480.000 € | S-Bahn-Anbindung |
Was Frankfurt besonders macht
- Sehr hohe Kaufpreis-Mietpreise-Verhältnisse (Faktor 35+) in Toplagen
- Starke internationale Nachfrage durch EZB, Banken, Fonds
- Umland oft 30–50% günstiger mit S-Bahn-Anschluss
- Grunderwerbsteuer Hessen: 6% — einplanen!
Kaufstrategie für Frankfurt
Wer in Frankfurt kaufen will, muss entweder sehr hohes Eigenkapital mitbringen oder ins Umland ausweichen. Dreieich, Langen, Offenbach und Bad Homburg bieten gute S-Bahn-Anbindung zu deutlich günstigeren Preisen.


Immobilienpreise in Frankfurt 2025
| Wohnungsgröße | Preis | Kaufnebenkosten | Eigenkapital (20 %) |
|---|---|---|---|
| 70 m² (Wohnung) | 434,000 € | ca. 49,779 € | ca. 86,800 € |
| 100 m² (größere Wohnung/RH) | 620,000 € | ca. 71,114 € | ca. 124,000 € |
| 120 m² (Einfamilienhaus) | 744,000 € | ca. 85,336 € | ca. 148,800 € |
Grunderwerbsteuer Hessen: 6.0 % | Notar: ca. 1,5 % | Grundbuch: ca. 0,4 % | Makler: bis 3,57 % (wenn beauftragt)
Monatliche Belastung — Rechenbeispiel Frankfurt
Bei einem Kaufpreis von 434,000 € (70 m²), 20 % Eigenkapital (86,800 €) und einem Kredit von 347,200 €:
- Monatsrate: ca. 1,533 € (3,3 % Zins, 2 % Tilgung)
- Empfohlenes Nettoeinkommen: mind. 4,380 € (Daumenregel: Rate max. 35 %)
- Zinsbindung: 10 Jahre empfohlen (aktuelles Zinsniveau)
- Eigenkapital inkl. Nebenkosten: ca. 136,579 € benötigt
Lokale Banken in Frankfurt: DZ Bank und Commerzbank — aber immer auch Vergleich über Interhyp oder Dr. Klein (meist 0,2–0,5 % günstiger).
Häufige Fragen zur Immobilienfinanzierung
- Wie hat sich der Immobilienmarkt in Frankfurt 2023–2025 entwickelt?
- Nach dem Zinshoch 2022–2023 und den damit verbundenen Preisrückgängen (–8 bis –15 % je nach Lage) stabilisiert sich der Markt in Frankfurt seit Mitte 2023. Strukturell bleibt die Nachfrage stark (Zuzug, Wohnraukmangel) — Experten erwarten 2025 eine leichte Preiserholung in guten Lagen.
- Was kostet ein Einfamilienhaus in Frankfurt?
- Einfamilienhäuser in Frankfurt (Stadtgebiet) kosten je nach Baujahr und Lage 480,000–720,000 €. Neubau-Reihenhäuser im Stadtgebiet: oft 500.000 € aufwärts. Im Umland sind Einfamilienhäuser 20–30 % günstiger, wenn die Pendeldistanz akzeptabel ist.
- Welche Fehler sollte ich bei der Baufinanzierung in Frankfurt vermeiden?
- Häufige Fehler: 1) Kaufnebenkosten unterschätzen (8 % in Hessen), 2) Zu kurze Zinsbindung wählen (bei aktuellem Niveau 15+ Jahre empfehlenswert), 3) Nur eine Bank anfragen (Vergleich über Interhyp/finanzierung.one spart oft Tausende), 4) Schufa nicht vorab prüfen (kostenlose Selbstauskunft einmal jährlich möglich).
- Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins in Frankfurt?
- Der Sollzins beschreibt den reinen Zinssatz — der Effektivzins enthält zusätzlich alle laufenden Kosten (Bearbeitungsgebühren, Kontoführung). Nach EU-Verbraucherkreditrichtlinie müssen Banken den Effektivzins angeben. Beim Vergleich von Baufinanzierungsangeboten in Frankfurt immer den Effektivzins als Maßstab nutzen.
