Haushaltsrechnung der Bank: Was sie berechnet und wie du abschneidest

Die Haushaltsrechnung ist der Kern jeder Kreditprüfung. Die Bank berechnet: Wie viel Geld bleibt nach allen Ausgaben übrig? Nur wenn genug übrig bleibt, wird der Kredit genehmigt.

Einnahmen die die Bank berücksichtigt

  • Nettoeinkommen (nach Steuern und Sozialabgaben)
  • Mieteinnahmen (oft nur 70–80 % davon — Sicherheitsabschlag)
  • Kindergeld (fließt ein)
  • Unterhalt den du erhältst
  • Renteneinkommen

Ausgaben die die Bank ansetzt

  • Kreditrate für die neue Baufinanzierung
  • Bestehende Kreditraten
  • Unterhaltsverpflichtungen
  • Lebenshaltungskosten (pauschale Ansätze pro Person)
  • Betriebskosten der neuen Immobilie

Pauschale Lebenshaltungskosten der Banken

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Jede Bank hat eigene Ansätze — typisch:

  • Alleinlebend: 700–900 €/Monat
  • Ehepaar: 1.100–1.400 €/Monat
  • Pro Kind: 200–300 €/Monat

Was übrig bleiben muss (freie Haushaltsrate)

Nach Kreditrate und allen Ausgaben muss ein "Puffer" übrig bleiben. Viele Banken verlangen 100–300 € freie Reserve — manche mehr.

Wie du die Haushaltsrechnung optimierst

  • Laufende Kredite vor Antrag tilgen
  • Abonnements und fixe Ausgaben reduzieren
  • Ehepartner als Mitantragsteller (zweites Einkommen)
  • Niedrigere Kreditrate durch höheres Eigenkapital

Rechenbeispiel

Familie (2 Erwachsene, 1 Kind):
Nettoeinkommen: 4.800 €
− Kreditrate: 1.500 €
− Lebenshaltung (Bank): 1.300 €
− Kind: 250 €
= Frei: 1.750 € → Bank genehmigt

Bei Kredit von 1.800 € Rate:
= Frei: 1.450 € → je nach Bank noch ok oder knapp