Riester-Rente oder Eigenheim? Was sich mehr lohnt

Beide gelten als staatlich geförderte Altersvorsorge — aber sie funktionieren fundamental anders. Während die Riester-Rente Kapital für später aufbaut, schafft das Eigenheim mietfreies Wohnen im Alter. Was ist die bessere Wahl?

Riester-Rente: Die Basics

  • Staatliche Förderung: 175 € Grundzulage, 300 € je Kind
  • Steuerlicher Abzug: Beiträge bis 2.100 €/Jahr als Sonderausgaben
  • Auszahlung im Rentenalter als monatliche Rente
  • Nachteile: Rendite oft gering, Anbietergebühren hoch, Alterseinkommen voll steuerpflichtig

Wohn-Riester: Riester fürs Eigenheim

Wohn-Riester kombiniert Riester-Förderung mit dem Eigenheim. Das angesparte Kapital oder die Förderung können für den Hauskauf oder zur Tilgung eines Baukredits genutzt werden. Vorteil: Riester-Förderung + mietfreies Wohnen im Alter.

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KriteriumRiester-RenteEigenheim
Staatliche FörderungJa (Zulagen + Steuer)Nur über Wohn-Riester
KapitalAufbau für RenteGebunden im Objekt
LiquiditätGering (Kündigung = Rückzahlung Förderung)Sehr gering
RenditepotenzialGering–MittelMittel–Hoch (mit Hebel)
Steuer im AlterVoll steuerpflichtigMietfreies Wohnen (keine Steuer)

Wer sollte was wählen?

  • Eigenheim: Wer sesshaft ist, Familie hat, in einer stabilen Region lebt
  • Riester: Wer keine Immobilie kaufen kann oder will, in teuren Städten lebt, flexibel bleiben muss
  • Kombination: Wohn-Riester für den Hauskauf nutzen — beste Förderung, mietfreies Wohnen

Fazit

Das Eigenheim schlägt die klassische Riester-Rente für die meisten Menschen langfristig — besonders wenn der Kredit vollständig getilgt ist. Aber nur wenn Lage, Preis und persönliche Situation stimmen. Wohn-Riester ist ein kluger Mittelweg.