Was du über Zweite Immobilie finanzieren: Was Banken dann anders prüfen wissen musst
Wer eine zweite Immobilie kaufen will, wird von Banken anders bewertet. Welche Einkommensgrenzen gelten und was das erste Objekt damit zu tun hat.
Das Thema Zweite Immobilie finanzieren: Was Banken dann anders prüfen ist für viele Immobilienkäufer wichtig — aber oft nicht transparent genug erklärt. Dieser Ratgeber gibt dir einen klaren Überblick.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Gute Vorbereitung und Vergleich sind entscheidend für die beste Baufinanzierung
- Immer mindestens 3 Angebote einholen — Hausbank + 1–2 Vermittler
- Effektivzins ist der richtige Vergleichswert, nicht der Sollzins
- Sondertilgungsrecht und Tilgungsflexibilität nicht vergessen
Praktische Hinweise für deine Finanzierung
Wenn du dich mit dem Thema mehrere immobilien finanzieren beschäftigst, sind folgende Punkte besonders wichtig:
- Eigenkapital: Mindestens 20 % des Kaufpreises plus Nebenkosten
- Zinsbindung: Passend zur aktuellen Marktlage wählen (aktuell: längere Bindung bevorzugen)
- KfW-Förderung: Immer prüfen, ob Förderprogramme in Frage kommen
Aktuelle Konditionen (Mai 2026)
Stand Mai 2026: Für Kreditnehmer mit guter Bonität sind folgende Richtwerte realistisch:
- 10 Jahre Zinsbindung: ca. 3,2–3,6 % effektiv
- 15 Jahre Zinsbindung: ca. 3,4–3,8 % effektiv
Nutze unseren kostenlosen Tilgungsrechner für eine genaue Berechnung deiner persönlichen Rate.
Fazit
Mit der richtigen Vorbereitung und einem sorgfältigen Vergleich von mindestens 3 Angeboten kannst du bei deiner Baufinanzierung tausende Euro sparen. Lass dich von unabhängigen Vermittlern beraten und nutze kostenlose Online-Tools.
Häufige Fragen
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine zweite Immobilie?
Bei der zweiten Immobilie verlangen Banken typischerweise mehr Eigenkapital: 25–30 % statt der üblichen 20 %. Das liegt am erhöhten Risikoprofil. Wenn die erste Immobilie noch belastet ist, rechnet die Bank die bestehende Rate in die Belastungsquote ein.
Kann ich Mieteinnahmen aus der ersten Immobilie anrechnen lassen?
Ja, Mieteinnahmen werden in der Regel zu 60–80 % als Einkommen angerechnet (Sicherheitspuffer für Leerstand und Reparaturen). Bei nachgewiesenen Dauermietverhältnissen und guter Bonität können manche Banken bis zu 90 % anrechnen.
Welche steuerlichen Vorteile gibt es bei der zweiten Immobilie als Kapitalanlage?
Zinsen, Abschreibungen (2 % p.a. bei Altbauten, 3 % bei Neubauten ab 2023), Instandhaltungskosten und Maklergebühren können steuerlich abgesetzt werden. Verluste aus Vermietung mindern das zu versteuernde Einkommen. Tipp: Steuerberater vor dem Kauf konsultieren.
