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Immobilien kaufen in Nürnberg: Markt, Preise und Tipps

Nürnberg ist eine der günstigeren Großstädte Bayerns. Welche Stadtteile lohnen sich? Was kostet eine Wohnung 2025? Und wie läuft die Finanzierung?

Stand: 2026-04-14 2 Min. Lesezeit
Immobilien kaufen in Nürnberg: Markt, Preise und Tipps
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Grunderwerbsteuer Bayern: 3,5 %
  • Notar und Grundbuch: ca. 2 %
  • Makler: bis zu 3,57 %
  • Gesamtnebenkosten: ca. 9 %

Nürnberg ist Bayerns zweitgrößte Stadt — und im Vergleich zu München deutlich erschwinglicher. Das macht die Frankenmetropole für Erstkäufer und Kapitalanleger interessant.

Immobilienpreise Nürnberg 2026

Eigentumswohnungen kosten in Nürnberg im Schnitt 3.500 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter — je nach Lage. Häuser starten ab rund 350.000 Euro in Randlagen.

StadtteilPreis/m²Eignung
St. Johannis5.000–6.500 €Altbau, Grünanlagen, begehrt
Schweinau2.800–3.800 €Günstig, entwicklungsfähig
Langwasser3.000–4.000 €Familien, U-Bahn, ruhig
Gostenhof3.500–5.000 €Szene, jung, aufgewertet
Mögeldorf4.000–5.500 €Grün, Fluss, Familienlage

Warum Nürnberg attraktiv ist

Nürnberg hat einen starken Arbeitsmarkt (Siemens, DATEV, MAN), gute Verkehrsanbindung und eine lebendige Innenstadt. Die Preise sind trotz Anstieg noch deutlich unter München und Frankfurt. Wer jetzt kauft, ist früh dabei.

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Bayern erhebt 3,5 % Grunderwerbsteuer — die günstigste Rate unter den Flächenländern. Das spart bei einem 400.000-Euro-Kauf gegenüber NRW fast 12.000 Euro. Trotzdem musst du alle Nebenkosten im Blick haben:

  • Grunderwerbsteuer Bayern: 3,5 %
  • Notar und Grundbuch: ca. 2 %
  • Makler: bis zu 3,57 %
  • Gesamtnebenkosten: ca. 9 %

Tipps für Erstkäufer in Nürnberg

  • BayernLabo-Darlehen prüfen (günstige Landesförderung für Bayern)
  • KfW-Förderung für Erstimmobilien nutzen
  • Stadtteile mit U-Bahn-Nähe bevorzugen — gut für Weiterverkauf
  • Altbausubstanz in Gostenhof und St. Johannis genau prüfen lassen

Fazit

Nürnberg bietet echtes Potenzial für Immobilienkäufer — erschwinglicher als München, trotzdem dynamisch. Wer die richtigen Stadtteile kennt und solide finanziert, ist hier gut aufgestellt.

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Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Tipps zum Thema Immobilien kaufen in Nürnberg?

Beim Thema Immobilien kaufen in Nürnberg kommt es auf drei Kernpunkte an: Erstens ausreichend Eigenkapital einbringen (mindestens 20 % plus Nebenkosten). Zweitens mindestens 3–5 Angebote vergleichen — der Zinsunterschied kann 0,3–0,5 % betragen, was bei 250.000 € Kredit über 10 Jahre 7.500–12.500 € Ersparnis bedeutet. Drittens auf flexible Konditionen achten (Sondertilgung, Tilgungsanpassung).

Welche häufigen Fehler sollte ich vermeiden?

Die häufigsten Fehler: Nur die Hausbank anfragen ohne Vergleich. Die Kaufnebenkosten unterschätzen (7–12 % des Kaufpreises). Zu wenig Eigenkapital einbringen. Die monatliche Rate zu knapp kalkulieren ohne Puffer für Reparaturen und Einkommensausfälle. Zu kurze Zinsbindung wählen bei aktuell niedrigen Zinsen.

Wie berechne ich meine maximale Kreditrate?

Faustregel: Die monatliche Rate sollte nicht mehr als 35–40 % des Netto-Haushaltseinkommens betragen. Bei 3.500 € Netto wären das maximal ca. 1.400 €/Monat. Wichtig: Alle laufenden Kosten (Hausgeld, Versicherungen, Rücklagen 1–1,5 % des Immobilienwerts p.a.) einkalkulieren. Nutze einen Online-Rechner für deine persönliche Situation.

Welche Unterlagen brauche ich für einen Finanzierungsantrag?

Persönliche Unterlagen: Letzten 3 Gehaltsabrechnungen, aktueller Arbeitsvertrag, SCHUFA-Auskunft, Kontoauszüge (3 Monate). Für die Immobilie: Exposé, Grundriss, Grundbuchauszug, Energieausweis, Kaufvertragsentwurf. Bei Neubauten: Baubeschreibung, Lageplan, Kostenaufstellung. Je vollständiger, desto schneller die Zusage.

MB
Artikel von
Immobilienökonom (B.Sc.)
Immobilienökonom
Immobilienökonom (B.Sc.) mit Schwerpunkt auf regionalen Immobilienmärkten und standortabhängiger Baufinanzierung. Michael analysiert Kaufpreisfaktoren, Grunderwerbsteuer-Unterschiede zwischen den Bundesländern und Beleihungsausläufe. Autor zahlreicher Stadtmarkt-Reports zu Berlin, München, Hamburg und weiteren Wachstumsregionen.
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