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Maklercourtage 2026: Wer zahlt was und wie viel ist normal?

Seit 2020 gilt das Bestellerprinzip bei Wohnimmobilien — Käufer und Verkäufer teilen. Was du zahlen musst und wann es ohne Makler geht.

Stand: 2025-03-11 2 Min. Lesezeit
Maklercourtage 2026: Wer zahlt was und wie viel ist normal?
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Seit 2020: Besteller-Prinzip — wer Makler beauftragt, zahlt mindestens 50%
  • Üblich: Aufteilung 3,57% Käufer + 3,57% Verkäufer
  • Ohne Makler: ca. 20.000 € gespart bei 400.000 € Kaufpreis
  • Baufinanzierung Guide

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Seit 2020: Besteller-Prinzip — wer Makler beauftragt, zahlt mindestens 50%
  • Üblich: Aufteilung 3,57% Käufer + 3,57% Verkäufer
  • Ohne Makler: ca. 20.000 € gespart bei 400.000 € Kaufpreis

Maklercourtage 2026: Wer zahlt was

Praxis-Tipp: Mindestens 3 unabhängige Angebote einholen — Hausbank + 2 Vergleichsrechner. Zinsunterschiede von 0,5 % bei 280.000 € Kredit ergeben 14.000 € Mehrkosten über 10 Jahre. Sondertilgungsrecht (min. 5 %) im Vertrag festhalten — kostet wenige Basispunkte, schafft Flexibilität.
Unterlagen für die Baufinanzierung

Seit 2020 gilt bei Wohnimmobilien: Wer den Makler beauftragt (meist der Verkäufer), muss mindestens 50% der Provision selbst zahlen. In der Praxis einigen sich Käufer und Verkäufer auf je 3,57% (inkl. MwSt). Bei 400.000 € sind das 14.280 € für dich. Wenn du direkt beim Eigentümer kaufst (ohne Makler): volle Ersparnis.

Weiterführende Artikel:

Auf einen Blick

  • Grundlegendes Konzept der Baufinanzierung
  • Relevant für Erst- und Wiederholungskäufer
  • Beeinflusst Zins, Laufzeit und Tilgungsrate

Warum ist das wichtig für deine Finanzierung?

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Wer eine Immobilie finanziert, begegnet diesem Begriff in jedem Bankgespräch. Ein solides Grundverständnis hilft dir, bessere Konditionen auszuhandeln und typische Fehler zu vermeiden.

Makler Provision Erklaert

Praktische Tipps

  • Frage deinen Berater explizit nach Auswirkungen auf deine Konditionen
  • Vergleiche immer mindestens 3 Angebote — die Unterschiede sind oft erheblich
  • Nutze Online-Rechner zur ersten Orientierung
  • Halte alle relevanten Unterlagen bereit (Einkommensnachweise, SCHUFA)

Häufige Fragen

Muss ich das zwingend verstehen?

Ja — wer die Grundbegriffe kennt, verhandelt selbstbewusster und erkennt versteckte Kosten schneller.

Wo bekomme ich mehr Infos?

Unser Baufinanzierungs-Ratgeber erklärt alle wichtigen Schritte Schritt für Schritt.

Tipp: Vergleiche Angebote kostenlos über unseren Vergleichsrechner — unverbindlich und in unter 2 Minuten.

Rechenbeispiel Baufinanzierung 2025

KaufpreisKredit (80 %)Rate/Monat*Benötigtes Nettoeink.
200.000 €160.000 €ca. 707 €mind. 2.000 €
300.000 €240.000 €ca. 1.060 €mind. 3.000 €
400.000 €320.000 €ca. 1.413 €mind. 4.000 €
500.000 €400.000 €ca. 1.767 €mind. 5.000 €

*Bei 3,3 % Zins, 2 % Tilgung, 10 Jahre Zinsbindung

Was Banken bei der Bonitätsprüfung wirklich prüfen

  • SCHUFA-Score: Mind. 90 % für gute Konditionen — unter 85 % werden Aufschläge oder Ablehnung wahrscheinlich
  • Beleihungsauslauf (LTV): Kredit/Immobilienwert. Unter 60 % = beste Zinsen. 80–90 % = deutliche Aufschläge
  • Haushaltsbuch: Einnahmen minus Ausgaben sollten nach Kreditrate >500 € frei verfügbar lassen
  • Beschäftigung: Mind. 6 Monate im gleichen Unternehmen, unbefristet — Probezeit ist problematisch

Häufige Fragen

Was muss ich bei Makler Provision Erklaert besonders beachten?

Wichtig bei Makler Provision Erklaert: Immer mehrere Angebote vergleichen (mind. 3), vollständige Unterlagen bereitstellen (Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, SCHUFA-Auskunft), Kaufnebenkosten einplanen (10–13 % des Kaufpreises), und ausreichend Eigenkapital sicherstellen. Ein unabhängiger Finanzberater kann die Entscheidung erheblich verbessern.

Welche Fehler sollte ich bei der Baufinanzierung vermeiden?

5 häufige Fehler: 1. Nur bei der Hausbank anfragen (oft teurer). 2. Kaufnebenkosten vergessen (10–13 %!). 3. Tilgung zu niedrig (unter 2 % = 40+ Jahre Laufzeit). 4. Kein Sondertilgungsrecht vereinbart. 5. Keine Liquiditätsreserve gehalten. Ein Vergleich über Interhyp oder Dr. Klein kostet nichts und bringt oft 0,3–0,5 % Zinsvorteil.

Wie lange dauert die Baufinanzierung?

Von vollständigen Unterlagen bis Kreditzusage: 3–10 Werktage (Online-Banken), 1–3 Wochen (Filialbanken). Auszahlung: nach Notartermin und Grundbuch-Auflassungsvormerkung (weitere 2–4 Wochen). Gesamt von Entscheidung bis Schlüsselübergabe: typisch 3–6 Monate.

Welche Unterlagen brauche ich für die Baufinanzierung?

Standardunterlagen: letzten 3 Gehaltsabrechnungen, letzter Steuerbescheid, Kontoauszüge (3 Monate), SCHUFA-Selbstauskunft, Exposé und Grundrisse des Objekts, Grundbuchauszug, Energieausweis. Bei Vermietung: bestehende Mietverträge. Bei Selbständigen: Steuerbescheide 3 Jahre + BWA.

Redaktion finanzierung.one
Unsere Redaktion besteht aus erfahrenen Finanzjournalisten und Baufinanzierungs-Experten. Alle Inhalte werden regelmäßig geprüft und aktualisiert — auf Basis aktueller Marktdaten und Verbraucherrecht.
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